Über mich

„Hallo, mein Name ist Mischa, und ich bin ein professioneller Hasenfuß.“ So habe ich mich im Mai 2013 bei meinem ersten Vortrag in den Panorama-Fachkliniken in Scheidegg vorgestellt. Ich war aber nicht als Redner gebucht, sondern verbrachte dort 5 Wochen als Patient in der psychosomatischen Klinik. Wenige Wochen zuvor hatte ich nach jahrelangen Angst-/Panikattacken und einer schweren Depression einen Zusammenbruch erlitten.

Und dann? Ich habe die Zeit in der Klinik intensiv genutzt, verstanden, was in meinem Leben schief gelaufen ist, wo ich ansetzen muss, wo (krasse) Veränderungen nötig sind, damit ich das Leben im wahrsten Sinne des Wortes endlich erleben kann.

Die wichtigste Konsequenz: Vor nichts mehr kneifen, auch wenn es noch so unangenehm ist. Ich habe also Ende 2013 meinen gut dotierten Redakteursjob bei einer Tageszeitung gekündigt, mir einen 16 Jahre alten VW Bus gekauft, weil ich eines Tages aus heiterem Himmel die Eingebung hatte, dass ich ab Mai 2014 unbedingt eine Halbjahrestour durch Europa machen muss. Ich, der extrem Kopfgesteuerte, der noch dazu nie länger als vier Wochen verreist war …

Ja genau, dieser Typ hat damals einfach den Wink des Lebens angenommen und einen Entschluss gefasst, der unumstößlich ist. Diese neue Entschlossenheit, Änderungen anzupacken, wenn sie nötig sind, zieht sich wie ein roter Faden durch mein neues Leben.

Seit 22. Februar 2015 bin ich selbstständig, und zwar als freier Journalist, Autor, Texter und Korrektor. Wenn du gerne mit mir in einem dieser Bereiche zusammenarbeiten willst, schreib mir einfach eine E-Mail an mischa@adios.angst.de oder schick mir eine Nachricht über das Kontaktformular.

Natürlich war der Sprung in die Selbstständigkeit ein mutiger Entschluss. Aber ich kneife nicht mehr und nehme die Herausforderungen an. Das ist für mich das Leben in seiner reinsten Form. Natürlich habe ich auch noch manchmal Angst. Aber ich laufe nicht mehr davon.

Warum es sich für dich lohnt, Adios Angst zu lesen?

  • Weil du an meinem Beispiel sehen kannst, dass selbst nach jahrzehntelanger „Panik-Karriere“ noch die Wende zum Guten gelingen kann.
  • Weil ich viel darüber gelernt habe, welche Methoden dazu beitragen, dass du der Angst besser ins Gesicht sehen kannst – und in vielen Beispielen darüber berichte.
  • Weil du hier Artikel von jemandem liest, der offen und ehrlich mit seiner Geschichte umgeht, kein Blatt vor den Mund nimmt und sich auch immer wieder traut, über seine Gefühle zu reden.
  • Weil es so viele kleine, einfache Dinge und Verhaltensweisen gibt, die unser Leben lebenswerter machen. Von diesen Ideen zur positiven Lebensführung kannst auch du profitieren.
  • Weil du jederzeit dazu eingeladen bist (und viele die Möglichkeit schon genutzt haben) mit mir offen über deine eigenen Erfahrungen zu sprechen. Das ist möglich durch Kommentare bei Facebook, bei den einzelnen Blogeinträgen oder natürlich das Kontaktformular. Letzteres bietet sich an, wenn du nicht willst, dass andere etwas über deine Geschichte erfahren, aber dich trotzdem mit mir austauschen willst.

Wenn du auf dem Laufenden bleiben willst, was sich im Hintergrund von Adios Angst – Bonjour Leben so tut, trage dich doch einfach in den Newsletter ein. So können wir noch besser in Kontakt bleiben.

31 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Servus Mischa,
    schöne Grüße von deinen Unterostendorfer Fans aus der Dorfstraße, dem Übergangszuhause von Dr. D.
    Genieß die Zeit, wir sind voll gespannt und lass es richtig krachen!!! Vielleicht trifft man sich ja unterwegs mal irgendwo.
    Drei Dinge hab ich noch:
    1. Danke für die tolle Zusammenarbeit, was die Schreiberei bei der AZ anging. Da hatten wir echt ne gute Zeit und auch viele tolle Berichte, Bilder und Geschichten gschrieben. War mir eine Freude mit dir!
    2. Danke für die guten Gespräche bei mir daheim im Esszimmer bei Anlieferung von Dr. D. und im Hof bei Abholung. War mehr als relaxed und entspannt.
    3. Alles Gute für deinen Trip und pass auf den Grünen Frosch auf!

    Alles Liebe wünschen
    Robert, Manuela, Felicitas und Katharina

    • Servus ihr lieben Steckis,

      so wie Dr D schnurrt, muss es ihm im Winter bei euch ziemlich gut gefallen haben. Die zwei Treffen bei euch habe ich auch sehr genossen, da folgen hoffentlich noch viele Fortsetzungen.

      Lieben Dank für die guten Wünsche und bis bald – irgendwo in Europa oder in Unterostendorf!

      Mischa

  2. Hallo Mischa,

    wie schön von Dir zu lesen, super was Du mit Dir und aus Deinem Leben machst! Respekt!
    Erinnere mich noch an den Hochseilgarten, wo ich leider nicht mitkonnte und an einige sehr nette Gespräche mit Dir in Scheidegg!

    Ganz liebe Grüsse und weiter so!
    Andrea

    • Hi Andrea,

      oh wie toll, von Panorama-Club-Mitgliedern zu hören! Es ist jetzt fast genau ein Jahr her, und ich muss oft an die harte, aber auch wunderbare Zeit denken.

      Ganz liebe Grüße

      Mischa

  3. Hi Mischa! WOW ist das erste Wort, was mir in den Sinn kam, als ich die Nachricht des Abenteuer-Starts eben in der Mail gelesen habe!

    Super, dass du dich auf neuen Wege begibst. „Er-Fahr-ungen“ machst im wort-wörtlichsten Sinne.

    Später, wenn du längst als Opa neben der Oma im Lehnstuhl schaukelst, wirst du euren Enkeln und Urenkeln von deinen – und manchmal ja auch abschnittsweise von euren :) – Abenteuern erzählen.

    Freue mich schon auf deinen blog, damit ich auch etwas dabei sein kann.
    Good luck

    Beate

  4. Servus Mischa
    Mir fällt jetzt nichts schlaueres ein als dir eine menge Spaß auf deiner Reise zu wünschen!
    P.S. Falls dich deine Reise mal nach Wangen führt gibts nen leberkäse von mir!
    Gruß Christian

  5. Pingback: 11 Fragen an Krieg & Liebe - Krieg & Liebe

  6. Hey Mischa,

    schön zu lesen, dass du dich traust, dein Leben so gestalten, wie du es Dir vorstellst. Wenn Menschen bereit sind große Veränderungen in ihrem Leben zuzulassen, finde ich das immer toll.
    Auf deinem weiteren Weg wünsche ich Dir nur das Beste. :-)

    LG KAi

    • Servus Kai,

      schön zu wissen, dass es so viele Menschen gibt, die mich auf diesem Weg unterstützen. Es hat zwar bei mir eine ganze Weile gedauert, bis ich verstanden habe, dass die großen Veränderungen dringend nötig sind. Aber jetzt bin ich umso glücklicher über die Entscheidungen, die ich getroffen habe und noch treffen werde.

      Vielen Dank für Deinen positiven Zuspruch und liebe Grüße
      Mischa

  7. Der Wahnsinn :-) So sehr können sich Lebensläufe ähneln. Woche 3 in der psychosomatischen Reha. Und auch ich mache mir Gedanken wie ich mich meinen Ängsten stelle und einfach mal mache: im Bus mit Mann und Hund hinaus in die weite Welt. Geht das überhaupt?! Oder macht mir die Angst wieder einen Strich durch die Rechnung?

    • Hi Sarah,

      lieben Dank für deinen Kommentar! Wie lange bist du noch in Reha?

      Und wenn du schon so weit bist, dir diese Gedanken zu machen, dann ahne ich, dass du es auch tun wirst :) Denn ganz viele trauen sich ja nicht einmal, so was überhaupt zu denken …

      Ich wünsche dir ganz viel Kraft und Mut auf deinem Weg und bin gespannt darauf, wieder von dir zu hören!

      Liebe Grüße

      Mischa

  8. Hallo Mischa,

    nachdem ich jetzt lange still mitgelesen habe, muss ich Dir nun mal ein ganz großes Kompliment machen. Ich lese Deinen Blog wirklich gerne, mag Deinen Schreibstil und rechne es Dir hoch an, dass Du mit Deiner Geschichte so offen umgehst! Ich war selber mal, wegen Depressionen, in der Klinik und weiß, wie schwer es ist, sich aus diesem Loch wieder hinaus zu ziehen! Du machst es richtig! WEITER SO!

    Liebe Grüße aus (momentan) Graz,
    Corinna

    • Hi Corinna,

      was für tolle Komplimente, vielen Dank!

      Ich kann inzwischen gar nicht mehr anders, als so offen zu sein, weil es mir richtig gut tut. Und zugleich will ich möglichst vielen Menschen Mut machen.

      Liebe Grüße nach Graz (eine ganz tolle Stadt)

      Mischa

  9. Hallo Mischa

    in der „Erfolgreich Bloggen“-Gruppe bin ich über Deinen Blog gestossen und ich habe gerade angefangen, Deine Abenteuer zu lesen. Da kann ich mich jetzt noch einige Stunden verweilen. Vielen Dank dafür!

    Viele Grüsse,
    Gioia

    • Hi Gioia,

      das ist ja das größte Kompliment, dass du mir machen kannst!

      Ganz lieben Dank dafür und viel Freude beim Schmökern. Und natürlich gerne auch kommentieren, wenn dir was auffällt :)

      Liebe Grüße

      Misccha

  10. Hallo Mischa, ich finds toll das du es ehrlich so schreibst das gibt viel Mut auch ich habe eine angst Erkrankung und habe mich voll ertappt gefühlt mit dem sicherheits verhalten musste auch immer planen jetzt bin ich mit Der angst soweit das ich mir schon viele Sachen zu traue nur kommen bei mir negative Gedanken wenn ick z.b 6 Stock bin das ich darunter springen könnte usw. Kennst du das auch hattest du es auch??

    • Hi Cindy,

      schön, dass du auf meinen Blog gefunden hast!

      Das mit den negativen Gedanken kenne ich natürlich. Das Gute daran – auch wenn dir das aktuell vielleicht noch nicht so viel hilft: Ich bin nicht gesprungen, du wirst nicht springen und auch die anderen, die solche Gedanken haben (und das sind verdammt viele) werden nicht springen.

      Du wirst sehen: Je mehr du dir zutraust, desto mehr Vertrauen gewinnst du in dich. Und damit werden auch solche Gedanken weniger.

      Viel Kraft auf deinem Weg und viele Erfolgserlebnisse wünscht dir

      Mischa

  11. Hallo Mischa, ich bin durch Zufall über deine Seite gestolpert. Definitiv Hut ab! Solche Seiten, Geschichten wie du erzählst machen wieder Mut. Alles liebe Doris

    • Hi Doris,

      wenn du dich hier ein wenig einliest, wirst du feststellen, dass es für mich keine Zufälle gibt :) Es hatte schon seinen Grund, weshalb es dich hierher verschlagen hat. Ich freue mich sehr über dein Lob und wünsche dir noch viel Freude hier auf dem Blog.

      Liebe Grüße

      Mischa

  12. Hallo Mischa,

    bin gerade irgendwie auf deiner Seite gelandet. Suuuuuper!
    Ich habe mich 2012 für 2 Jahre ausgeklinkt. Ohne Not, einfach so, weil meine Intuition es mir geraten hat. Und ich spüre durch und durch: Hätte ich es nicht getan, wäre auch für mich die „harte Tour“ gekommen.
    So aber habe ich mal eine Weile einfach nur gelebt und bin auch viel gereist (Asien). Und es steht wieder an.
    Es ist schön, dass immer mehr Menschen es wagen ZU LEBEN. Jetzt. Und nicht das Jetzt wegwerfen um eines eventuellen Morgens willens.
    Weiterhin eine gute Reise, hin zu dir und überallhin sonst.
    Vielleicht magst du dich auf FB vernetzen? Fände ich schön.
    Ich habe dich übrigens dem Magazin Miles! empfohlen, http://www.miles-dasmagazin.de Da würdest du Bombe reinpassen!
    Liebe Grüße
    Silvia

    • Hi Silvia,

      jetzt haben wir schon bei FB so viel geplaudert, bis ich dir hier überhaupt antworten konnte 😉
      Danke für den Tipp mit dem Miles Magazin! Wir waren schon mal in Verbindung, irgendwie ist das aber wieder abgerissen. Vielleicht klappt es beim zweiten Mal …
      Super, dass du für dich gespürt hast, was der richtige Weg ist und einfach das durchgezogen hast, was dir gut tut. Bewundernswert und heutzutage ein seltenes Exemplar der Gattung „Ich will leben Mensch“ 😉 Aber wie du richtig schreibst: Ein gewisses Aufwachen ist da, und da freue ich mich auch sehr darüber.

      Ganz liebe Grüße
      Mischa

  13. Hallo Mischa,
    über Nima bin ich auf Deinen Blog gestoßen. Ich habe noch nicht alle Artikel gelesen aber ich erkenne mich in vielen selbst wieder. Nur vice versa! Ich habe 20 Jahre in einem Paradies gelebt. Ein Leben, das Du vor kurzem kennengelernt hast. In meinem ersten Leben war ich Export Manager und habe das auch genossen in der Welt beruflich herumzureisen. Mit meiner Partnerin habe ich dann Kletterführer für Alpintouren geschrieben (www.topoguide.de). Die letzten 10 Winter haben wir in Spanien verbracht. Leider hat mich meine Partnerin verlassen, um ein neues etwas „bürgerlicheres“ Leben zu beginnen. Das oder so was ähnliches steht mir nun auch bevor. Ich kann jetzt keinen Ballast mehr abwerfen sondern muss zupacken. Ich würde sagen: ich war 20 Jahre lang glücklich – sicher nicht immer – aber es war ein Leben, wie man es sich nur erträumen kann. Es gibt sicher nicht viele Menschen, denen so etwas ermöglicht wird. Und die soviel Glück haben. Vielleicht hat jemand einen Tipp für mich, wie das andersherum funktioniert. Erst Paradies, dann zurück in die Gesellschaft. Geht das? Ich glaube ehrlich gesagt nicht. Will ich das überhaupt? Kann ich das nach 20 Jahren mit einem Leben im Paradies?
    Liebe Grüße
    Volker

    • Hi Volker,

      willkommen hier auf dem Blog, im Teilzeit-Paradies 😉

      Ich finde es großartig, dass du von dir sagen kannst, 20 Jahre lang im Paradies gelebt zu haben. Wer kann das schon von sich behaupten? Allerdings erschließt sich mir nicht, wieso sich jetzt etwas daran ändern soll. Vermutlich hängt deine fragende Einstellung derzeit einfach mit deiner Traurigkeit zusammen, weil du nicht mehr mit deiner geliebten Partnerin zusammen bist, oder? Das ist auf der einen Seite verständlich, auf der anderen Seite gibt es doch eigentlich keinen Grund, deshalb jetzt auch das „bürgerliche“ Leben zu beginnen, wenn du es gar nicht willst.

      Du hast doch 20 Jahre lang gelernt, wie man wunderbar auch am Rande unserer Hektomatik-Welt sehr gut leben kann, ohne sich mitten in den Wahnsinn stürzen zu müssen. Was hält dich davon ab, das jetzt genauso weiterzumachen?

      Genau genommen hast du eine sehr komfortable Ausgangssituation: Du kannst das „bürgerliche Leben“ ohne Risiko mal ein paar Monate wieder ausprobieren und dann deine Entscheidung treffen. Vielleicht sind da Dinge dabei, die dir gut tun oder die du vermisst hast. Vielleicht kaast dich auch in kürzester Zeit alles an, dann machst du halt wieder dein eigenes Ding nach deinen Regeln.

      Ich hoffe, dass du auf alle deine Fragen die richtigen Antworten findest und wünsche dir genug Ruhe und Abstand, um deine Trennung gut verarbeiten zu können.

      Liebe Grüße und ich freu mich, wieder von dir zu lesen
      Mischa

  14. Hallo Mischa,
    danke für Deine netten Worte. Vielleicht kann ich das Ganze mal etwas präzisieren:
    Das Paradies hat leider nur zu zweit funktioniert. Sowohl finanziell als auch zusammen Klettern und daraus Bücher erstellen. Dazu braucht es jemanden mit extrem viel Zeit und der absolut unabhängig ist. So ähnlich wie Nima das macht und lebt.
    Eine Zeit lang kann ich dieses Leben noch genießen muss aber jeden Tag zusehen wie sich das Bankkonto leert. Ein 60 Stundenjob geht nach so langer Zeit gar nicht mehr. Das kannst Du dir sicher vorstellen. Alternativen sind als „Kletterlehrer“ da. Fehlt nur noch die Ausbildung. Ob das dann reicht für ein Auskommen in Würde, wird sich zeigen.
    Größtes Problem ist das Aleinsein in der leeren Wohnung. Keiner frühstückt mir Dir, keiner wünscht Dir eine Gute Nacht.
    Darüber hinaus gibt es nur sehr sehr wenige Freunde oder Bekannte. Und die möchte ich nicht bei jedem Besuch mit meinen Problemen belasten.
    Ich überlege ob ich nicht eine längere Therapie machen soll. Aber dann vermisse ich wahrscheinlich schon mein Umfeld, meinen Sport etc. auch wenn ich zur Zeit hier alleine bin. Es ist halt vertraut, die gewohnte Umgebung.

    Positiv ist, daß ich nach wie vor Aufbrechen kann wohin ich will.
    Aber wie schon erkannt, löst das die Probleme nicht, die wahrscheinlich schon in der Kindheit entstanden. Keine Liebe, Zuneigung, schlechtes Selbstwertgefühl etc. Das volle Programm.
    Ach ja, wir wollten was Positives schreiben!
    Ich kann mir jeden Tag was gutes kochen, habe mein Obstfrühstück, meinen Mittagssalat und mache jeden Tag meine „Tibeter“ und Dehnübungen.
    Ein rundum gesundes Leben, wäre da nich eine kaputte Hüfte und Knie…
    Ich kann jeden Tag MTB fahren, bei schönem Wetter klettern gehen. Wenn auch nur nach und mit mühsamer Partnersuche. Und es tut sich schon durchaus was in meinem Umfeld.
    Trotzdem ist es irgendwie noch dunkel. Wann wird es wohl wieder hell?
    Irgendwie komme ich mit dem ganzen Meditationsschnickschnack und den klugen Sprüchen nicht so recht klar.
    Geduld ist gefragt. Die lerne ich jetzt gerade schmerzlich.
    Zur Zeit fehlt mir einfach der Ansatz und wo ich den Hebel ansetzen kann.
    Mit Psychotherapie habe ich auch nicht die besten Erfahrungen gemacht – bisher…
    Klar, es sind kleine Bausteine auf dem Weg nach oben, die wir aufeinanderschichten müssen. Wie gerne möchte ich das beschleunigen. Aber es funktioniert eben nicht so, wie problemorientiertes Denken und Handeln in einem Managerjob. Ich weis auch nicht so recht wie tief in der Sch. drin stecke. Wenn ich mir andere so anschaue, lese und höre, geht es mir im Gegensatz zu denen wirklich noch gut.
    So bevor es jetzt noch positver oder sogar euphorisch wird hör ich auf.
    Und keine Angst, ich werde Dich nicht als Sparingsschreibpartner beschäftigen. Vieleicht gibt es ja andere, die in einer ähnlichen Situation sind? Und mal rausrücken, wie sie mit ihrer Situation umgehen.
    Viele Grüße an alle im Forum und einen schönen Tag wünscht Euch
    Volker, der Alpinist im Ruhestand.

  15. Hallo Mischa,

    naja, das Leben winkt mir ca. 24 Stunden am Tag zu, mein antiquiertes, monotones und quietschendes Hamsterrad zu verlassen, um endlich „mein Ding“ zu starten. Dies bedeuted jedoch unweigerlich, meine Gewohnheiten und Sicherheiten zurückzulassen, Veränderungen zuzulassen und etwas völlig Neues umzusetzen. Eine nicht gerade leichte Aufgabenstellung für mich. Andererseits hat jedoch auch nie jemand behauptett, dass uns das Leben nur leichte Schularbeiten aufgibt und manchmal kommen darüber hinaus ja auch noch Zusatzaufgaben mit drei *** dazu.

    Ich habe bereits sehr intensiv über mein Leben nachgedacht, ausschweifend philosophiert und umfassend geschrieben. Meinen „Auslöser zum Umdenken“ habe ich seinerzeit fixiert (http://www.bautopia.de/2014/10/26/kurz-vor-knapp/) und somit meinen Blog auf der Plattform Bautopia.de gestartet, um mir die Dinge von der Seele zu schreiben, die in mir brennen und ans Tageslicht katapultiert werden sollten.

    Momentan bin ich ein wenig orientierungs- und ziellos auf diesem riesengroßen Planeten unterwegs und habe das beklemmende Gefühl, die Reißleine meines Fallschirms zeitnah ziehen zu müssen, damit ich noch gesund und unbeschadet in „meinem Ding“ landen kann um es zu starten.

    Meinen Kurs habe ich zwar fixiert, meine Segel sind zum Teil gehisst und meine Richtung ist halbwegs ausnavigiert. Jetzt gilt es, auf treibende Rückenwinde zu hoffen, wärmende Sonnenstrahlen im Gesicht zu spüren und den Blick auf neue Horizonte zu lenken, damit es auf zu neuen Ufern gehen kann…

    Liebe Grüße, Thorsten

    P.S. Ich lese gerne bei dir :-)

    • Hi Thorsten,

      der Rückenwind bist du selbst! Das merkst du aber aber erst, wenn du abgelegt hast. Solange dein Boot noch vertäut ist, wirst du immer Gründe finden, noch nicht abzufahren.

      Viel Freude beim Ablegen – wie du schreibst, scheint es ja keine Alternativen dazu zu geben :)

      Liebe Grüße und danke fürs Lob
      Mischa

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