Ängste und Neuanfänge: Wie ich neuen Lebensmut und meine Mission fand

Ängste Oliver Albanien

Ein Gastbeitrag von Oliver Domröse.

Heute erzähle ich Dir meine Geschichte. Die Geschichte eines Suchenden und Rastlosen.

Mit 16 Jahren stieg ich ganz klassisch ins Berufsleben ein. So wie es meine Eltern gemacht haben.
Die kommenden Jahre im Berufsleben machten mir schwer zu schaffen. Ich begann an mir und meinem ruhigen Naturell immer mehr zu zweifeln. Oft saß ich stundenlang einfach in meinem Zimmer, schaute aus dem Fenster und spürte meiner inneren Leere und Traurigkeit nach.

Nach dem Wehrdienst hielt meine Orientierungslosigkeit an. Ich versuchte das zu  machen, was alle machten und scheinbar alternativlos war: einen ordentlichen Beruf zu lernen, 45 Jahre lang anständig einen Beruf auszuüben, irgendwann eine Familie gründen und die restlichen Jahre glücklich im eigenen Heim zu verbringen.

Trotzdem gab es eine tiefe Sehnsucht nach etwas anderem in mir. War es durch die anhaltende Lektüre von Schriftstellern wie Hesse, Tolstoi, Thoreau, Dostojewski, Jack London, oder war es schon immer in mir drin? Jedenfalls drängte sich mir in regelmässigen Abständen immer wieder die gleiche Frage auf: Für was lebe ich überhaupt?

Sie alle schrieben von einem selbstbestimmten, freien und wilden Leben. Ein Leben jenseits der Konventionen und Erwartungen. Ein Leben aus der eigenen Mitte. Ein Leben voller Risiko und Abenteuer.

Doch noch konnte ich keine Alternative zu dem vorgezeichneten Weg erkennen – zum täglichen Funktionieren und der damit verbundenen scheinbaren Sicherheit.

So schlitterte ich weiter durchs Berufsleben. In meinem Arbeitsumfeld fiel mir immer stärker auf, dass ich mit diesen Zweifeln nicht alleine war. Eines morgens erzählte mir ein Kollege in der Teeküche, dass er sich seit Wochen mit Brustschmerzen auf die Arbeit schleppe. Dass er sich total überlastet fühlt von den Bergen an Arbeit. „Ich lebe nur noch von Wochenende zu Wochenende“, war sein Kommentar dazu.

Diese Aussage beschäftigte mich wochenlang. Warum sucht er sich nicht etwas anderes? Warum tut er sich das an? Die Antwort konnte ich mir selber geben: Angst. Angst seine Existenz, sein Ansehen und seinen materiellen Wohlstand zu verlieren.

Und diese Angst kannte ich selber sehr gut. Doch in meinem Inneren drängten sich die bohrenden Fragen immer stärker auf. Anfang 2009 konnte ich sie nicht länger ignorieren.

Pilgern bis ans Ende der Welt

Im Winter desselben Jahres sah ich den Film „Into the wild“. Als ich nachts aus dem Kino heraus kam, weinte ich eine halbe Stunde hemmungslos unter dem funkelnden Sternenhimmel. Noch nie hat mich eine Geschichte so sehr berührt, noch nie habe ich mich mit einer (wahren) Geschichte so sehr identifiziert. Das dazugehörige Buch las ich zweimal von vorne bis hinten, machte mir Notizen und Markierungen. Es war der letzte Tropfen in einem Fass, das sich schon seit Jahren gefüllt hatte.

Aber ich wollte nicht gleich alles hinschmeißen, das wäre zu radikal. Ich wollte mich zunächst einmal selbst testen, ob ich für so eine radikale Lebensänderung bereit wäre. Ich kaufte mir ein Reiserad und buchte einen Flug nach Nordspanien. Anfang Mai, zwei Monate vor meinem 30. Geburtstag, landete ich dort. Vor mir lagen vier Wochen mit dem Rad auf einem der bekanntesten Pilgerwege in Europa –  dem Camino de Santiago – von Pamplona nach Santiago de Compostela.

In diesen vier Wochen hatte ich unglaublich viele und beglückende Begegnungen mit Pilgern aus der ganzen Welt. Ich versuchte so oft wie möglich auf dem traditionellen Pilgerpfad zu fahren und in Pilgerherbergen zu schlafen. Ich wollte Kontakt mit dem Geist des Weges aufnehmen – und mit mir. Nach vier Wochen stand ich erschöpft aber glücklich vor dem Grab des Apostels Jakobus in der großen Kathedrale von Santiago und zwei Tage später saß ich am Leuchtturm am Kap Finisterre – dem früheren „Ende der Welt.“

Kap Finisterre_1

Sonnenuntergang am Kap Finisterre

Strahlender Sonnenschein. Ein Sonnenuntergang, der mir den Atem verschlug. Eine schier unendliche Weite über den Atlantik. Vier Stunden saß ich auf diesem Felsvorsprung. Einfach nur Weite – in mir und um mich herum. Ich konnte nicht nur die vergangenen Wochen in mir aufsteigen lassen, sondern mein ganzes bisheriges Leben. Ohne Angst, ohne Grübelei, ohne Zweifel. Nur Weite und Spüren.

Und plötzlich wusste ich es. Ganz natürlich, wie von alleine kam eine Klarheit und eine Entschiedenheit in mir auf: Ich muss mein Leben verändern!

Der Aufbruch: Job und Wohnung gekündigt, Auto verkauft

Nach meiner Rückkehr ging irgendwie alles ganz schnell. Naja, relativ schnell. Es dauerte noch vier Monate, bis ich meine Entscheidung umsetzen konnte. Sie stand. Felsenfest – wie der Leuchtturm am Kap.

„Eine einjährige Auszeit können wir ihnen leider nicht genehmigen. Okay, dann kündige ich eben selbst.“ 

Ich war leichtsinnig, wagemutig, unvernünftig und wahrscheinlich ein wenig verrückt – zumindest, was die Meinungen meines Umfeldes anging. Ich traf entweder auf Kopfschütteln oder Schulterklopfen.

„Wie kann man für eine Reise seinen Job kündigen?“ versus „Glückwunsch zu dieser Entscheidung. Ich wünschte, ich hätte in meinen jungen Jahren auch diesen Mut aufgebracht.“ 

Ich kündigte eine unbefristete Stelle. Ich kündigte meine Wohnung und löste meinen kompletten Hausstand auf. Die paar restlichen Kisten stellte ich bei meinen Eltern unter. Ich verkaufte mein Auto. Wenige Monate später sogar löste ich sogar meine komplette private Altersvorsorge auf.

Im September 2009 war es dann soweit. Ich hatte materiellen und auch seelischen Ballast abgeworfen und setzte mich auf mein Reiserad. Es folgte eine zweieinhalbjährige berufliche Auszeit, in der ich komplett vom Ersparten lebte – und die viele Fügungen und Wendungen bereit hielt, an die ich nie im Leben gedacht hätte. Ich lies mich vom Leben treiben. Ich hatte nicht viel Geld. Doch dafür hatte ich etwas im Überfluss,  nach dem ich mich all die Jahre  gesehnt hatte: Freiheit und Zeit!

In diesen zwei Jahren reiste ich mit dem Rad durch Italien, Sardinien, Dänemark und Deutschland. Außerdem verbrachte ich als Backpacker jeweils vier Monate in Japan und Indien. Während meiner Japanzeit verbrachte ich zehn Tage in einem traditionellen Zenkloster.

Im September 2011 brach ich zu einer letzten großen Radreise auf. Das Geld neigte sich dem Ende zu. Und ich hatte überhaupt keine Ahnung, wie es danach weitergehen sollte. Doch sagte mir meine Intuition es zu tun.

Von Frankfurt am Main fuhr ich mit dem Rad Richtung Griechenland. Über Slowenien, Kroatien und Albanien auf die Insel Korfu. Ganz speziell auf dieser Reise kam ich mit all meinen verborgenen Ängsten und Gefühlen in Berührung: Einsamkeit, alter Schmerz, Versagensängsten – und meiner alten Angst vor Hunden. Und all dem musste ich mich stellen.

Nach zwei Monaten des Radreisens erreichte ich Korfu. Den Winter über blieb ich in Griechenland und brach dann im Frühjahr 2012 wieder Richtung Deutschland auf. Kann ich nach all den Erfahrungen der letzten 2,5 Jahre einfach wieder zurück in ein „normales“ Leben?

Anpassungsschwierigkeiten in Deutschland

Die Landung im April 2012 in Deutschland war hart. Ich fühlte in mir eine nie dagewesene Leichtigkeit und Gelassenheit. Ja, ich behaupte sogar, dass mich die Ereignisse dieser Reise so geprägt haben, dass ich mich zum ersten Mal in meinem Leben wirklich angstfrei fühlte. Ich wusste, dass es irgendwie weitergehen würde. Den Willen und die Ausdauer dazu hatte ich bewiesen. Wenn ich über 10.000 km mit dem Rad durch Europa gefahren bin, was sollte mich dann hier noch schocken?

Leider mehr, als mir lieb war oder ich erahnen konnte. Nach einigen Wochen verfiel ich in einen depressiven Zustand, der geprägt war von Anpassungsschwierigkeiten und Orientierungslosigkeit im vorgefundenen Leben. Oder der Rückkehr ins System. Meine Leichtigkeit ging immer mehr verloren. Erst sehr viel später erfuhr ich, dass es vielen Welt- und Langzeitradlern (oder temporären Aussteigern) nach ihrer Rückkehr so ergangen ist.

Horizonte und Werte hatten sich verschoben und waren scheinbar überhaupt nicht mehr kompatibel mit denen der Gesellschaft und meines Umfeldes. Schnell nahm ich wieder diese zwischenmenschliche Kälte und den Grundpessimismus wahr. Ich fühlte mich wie in einem riesigen Spagat zwischen zwei Stühlen: entweder dieser Gesellschaft komplett den Rücken zu kehren, mich wieder aufs Rad zu setzen und mich irgendwie durchzuschlagen oder zurück ins Leistungssystem mit einer 40-Stundenwoche?!

Beides konnte ich mir nicht vorstellen – beides hätte mich weiter zerrissen.

So begann ich mich auf Teilzeitstellen zu bewerben.In den letzten drei Jahren arbeitete ich als Briefzusteller, Pflegeassistent, Küchenhelfer und Taxifahrer. Ziele wie Karriere und Statussymbole waren mir vollkommen schnuppe geworden.

Vom Tiefpunkt bis zur Annahme des Ichs 

Ich musste offenbar erst noch einen absoluten emotionalen Tiefpunkt erleben, bis ich meine Mission finden konnte. Im Sommer 2014 erlebte ich eine sehr schmerzhafte Trennung von einer Frau. In dieser schmerzhaften Trennungsphase kam ich mit meiner Veranlagung der Hochsensibilität in Berührung.

Bis dahin hatte ich immer wieder einmal davon gehört, dem aber nie größere Beachtung geschenkt. Nun las ich ein erstes Buch darüber. Sprach mit anderen Hochsensiblen. Das erste Mal in meinem Leben konnte ich mich selbst viel besser verstehen.

So einiges aus den letzten Jahren wurde mir aus diesem Verständnis heraus klar: mein enormes Rückzugsbedürfnis, die ständige Reizüberflutung, meine Naturverbundenheit, die Sehnsucht nach tiefgehenden Kontakten und Gesprächen, die Suche nach einem Sinn.

Je mehr ich las, mich austauschte und in mir forschte, desto besser konnte ich mich verstehen und annehmen. Ich war nicht verrückt. Ich war nicht krank. Ich war nicht zu empfindlich.  Ich war und bin einfach nur viel empfänglicher für Reize, Stimmungen und Gefühle – und das in einer Gesellschaft, die solch eine Veranlagung in keinster Weise fördert – , sondern sie eher noch verurteilt, verhöhnt und stigmatisiert.

Neuer Lebensmut und eine Mission

Aus diesem neu gewonnenen Selbstverständnis entwickelte sich in den kommenden Monaten immer mehr der Wunsch, meine Erfahrungen mit anderen Betroffenen zu teilen. Ca. 20 Prozent der Bevölkerung sollen eine hochsensitive Veranlagung haben. Ich bin davon überzeugt, dass diese Anlage keine zufällige Laune der Natur ist, sondern einigen geschenkt wurde, um etwas zu bewirken. In einer Welt, in der Leistung und Egozentrik immer größer geschrieben werden, etwas mehr Menschlichkeit und Empathie zu bringen. Sie ein klein wenig wärmer zu machen.

Schließlich entwickelte sich im Herbst 2014 die Idee für einen Blog. Im April 2015 ging dann nach langer Vorbereitung simplyfeelit online, auf dem ich über Hochsensibilität, MannSein, Achtsamkeit und ein einfaches Leben schreibe.

Nach langem Suchen, glaube ich heute, meine Mission gefunden zu haben: Menschen dabei zu helfen, ihren Lebensweg zu finden, ihre spezielle Art anzunehmen, Ängste zu überwinden und so das Leben in all seiner Fülle und Vollkommenheit zu genießen.

Denn ich glaube, dafür sind wir hier.

Oliver simplyfeelitÜber den Autor: Oliver ist Blogger & Veggi & Querdenker. Nach einer zweieinhalbjährigen beruflichen Auszeit und den anschließenden Orientierungs- und Anpassungsschwierigkeiten weiß er heute, wie er leben möchte: frei und selbstbestimmt. Und im Einklang mit seiner sensitiven Ader. Auf seinem Blog simplyfeelit schreibt er über gesunde Ernährung, Beziehungen, MannSein, Achtsamkeit, Minimalismus und Persönlichkeitsentwicklung.

13 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Hallo Oliver,
    wow, ein sehr berührender und tiefgehender Text!
    Ich habe mich in einigen Passagen selbst entdeckt und bin erst kürzlich auf den Begriff „Hochsensibilität“ im Zusammenhang mit meinem „Anders-sein-Empfinden“ gestossen.
    Leider wird „Empfindsamkeit“ zu oft mit „Empfindlichkeit“ verwechselt. Habe ich gerade wieder die Tage am eigenen Leib erfahren müssen. Wenn man nach dem Verlust eines nahestehenden, jungen Menschen nicht in der Stimmung ist, über profane Witze zu lachen und man „Mann, bist Du aber empfindlich“ an den Kopf geknallt bekommt (und das von der eigenen Mutter), wünscht man sich wirklich augenblicklich ganz weit weg. Und das nicht zum ersten Mal.
    Respekt für den Weg, den Du gewählt hast. Ich schaue mich mal auf Deinem Blog um 🙂

    Lieben Gruß
    Conny

    • Hi Conny,

      herzlichen Dank für dein Feedback.

      Ja, manchmal braucht es einfach Mut den letzten Schritt zu wagen – quasi in den „Abgrund“ und das Ungewisse zu springen. Trotz meines Entschlusses habe ich damals immer noch viele Ängste und Zweifel gespürt, letztlich aber versucht, mich davon nicht unterkriegen zu lassen. Mich genau diesen Ängsten zu stellen – und es einmal im Leben darauf ankommen zu lassen, was passiert, wenn ich nicht alles planen kann und eine ungewisse Zukunft habe. Aus heutiger Sicht hat es sich gelohnt, diesen Mut aufgebracht zu haben 🙂

      Was du in Bezug auf deine erhöhte Empfindlichkeit schilderst, habe ich auch oft so erlebt. „Stell dich nicht so an“, war zum Beispiel ein gern getätigter Ausspruch meiner Mutter.

      Aber es tut sich gerade einiges in der öffentlichen Wahrnehmung und vor allem Verständnis für Hochsensitivität. Viele aktuelle Forschungen. Die Mainstreammedien greifen das Thema immer öfters auf. Letzte Woche ging in den USA der erste Kinofilm zu dem Thema an den Start (Sensitive. The untold story).
      Und mit meinen Blog, versuche ich dazu auch einen bescheidenen Beitrag zu leisten. 🙂

      Annehmen – sich stärken – Austauschen – Vernetzen, ein paar Schlagworte von mir.

      Viel Freude und Inspiration wünsche ich dir und freue mich, dich als neue Leserin begrüßen zu dürfen 😉

      Liebe Grüße
      Oliver

    • Danke Robert!

      Was soll ich sagen: als bescheidener und introvertierter Typ dauert es immer etwas, bevor ich aus mir rausgehen kann. 😉

      Aber jetzt kennen wir uns ja schon ein wenig.

      Beim nächsten Mal aber gerne mehr dazu – bei einem Weizenbier (alkoholfrei versteht sich 😉

      Liebe Grüße
      Oliver

  2. Lieber Oliver!

    Ein schöner persönlicher Text ist das, ich kann deine Zerrissenheit sehr gut nachvollziehen und habe beim Lesen auch Fernweh gespürt.

    Am schönsten fand ich die Passage: “ Ich bin davon überzeugt, dass diese Anlage keine zufällige Laune der Natur ist, sondern einigen geschenkt wurde, um etwas zu bewirken. In einer Welt, in der Leistung und Egozentrik immer größer geschrieben werden, etwas mehr Menschlichkeit und Empathie zu bringen. Sie ein klein wenig wärmer zu machen.“

    Bin gespannt, wie sich simply feel it weiterentwickeln wird und freue mich auf zukünftige Artikel 🙂
    Liebe Grüße auch an Mischa,
    von Moni

    • Liebe Moni,

      vielen Dank für deinen Kommentar. Freut mich, dass der Beitrag so gut bei dir angekommen ist.

      Ja, bin auch gespannt – momentan sieht alles nach einer guten Entwicklung aus 🙂
      Versuche den Standard zu halten!

      Werde deinen feinen Blog auch weiterhin verfolgen – dein Thema finde ich auch sehr spannend.

      Viele Grüße an dich
      Oliver

  3. Hallo!

    Nach meinem Monat Auszeit in Griechenland dieses Jahr ging es mir bereits sehr ähnlich wie Dir nach Deiner langen Weltreise. Ich denke, es ist immer schwierig sich nach „Ausschlägen“ wieder einzupendeln und den eigenen Weg zu finden.

    Das Thema HSP begleitet mich auch schon seit längerer Zeit und ist bei vielen Minimalisten zu finden. Schön, dass ich Deinen Blog über diesen Gastbeitrag entdeckt habe!

    lg
    Maria

    • Herzlich Willkommen liebe Maria!

      Das mit den Anpassungsschwierigkeiten nach einer kürzeren oder längeren Auszeit scheinen viele zu kennen. Unser System ist halt sehr fordernd und eindimensional – und wenn man einmal draussen war, will man eigentlich gar nicht mehr zurück 😉

      Liebe Grüße
      Oliver

  4. Hi Oliver,
    danke fürs Teilen deiner Geschichte, die mich an vielen Stellen an meine eigene Geschichte erinnert. Bei mir war es ebenfalls der Jakobsweg – allerdings zu Fuß 🙂 ich bin gespannt, wie es weitergeht und werde mich auf jeden Fall auch mal auf deinem Blog umschauen. Lg Christoph

    • Hi Christoph,

      Danke für deine Rückmeldung. Freut mich, dass es dich an deine eigenen Geschichte erinnert hat.

      Mit meiner Geschichte möchte ich zum Reflektieren animieren, zum Nachdenken, über seinen Weg, und was einen wirklich zufrieden machen kann. Jeder Geschichte ist anders und einmalig – und ganz sicher gibt es viele verschiedene Wege zu einem glücklichen Leben. (Soll heißen: ich will nicht missionieren – ich verabscheue nämlich selbst jede Art von Missionarsdrang an mir – meine Ergänzung zu Mischa’s aktuellen Beitrag 😉 (den ich super finde)

      Vielleicht sehen wir uns mal auf dem Jakobsweg in Spanien, den ich irgendwann noch einmal zu Fuß gehen möchte 😉

      Liebe Grüße
      Oliver

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