36 Lesertipps: „Dieses Buch hat mein Leben verändert!“

36 Leser empfehlen: Dieses Buch hat mein Leben verändert

Kann ein Buch das Leben eines Menschen verändern? Für mich steht unumstößlich fest: Ja!

Bücher bedeuten für mich: Wachrütteln, Motivation, neue Denkansätze, Abtauchen, an einem wunden Punkt getroffen werden, wertvolle Ratschläge, berührende Geschichten und bemerkenswerte Erfahrungen anderer Menschen. Kurzum, sie sind unverzichtbar.

Mit dieser Meinung stehe ich nicht allein da, was man schon daran sieht, dass dieser Artikel der meist gelesene seit Gründung meines Blogs ist und schon über 10.000-mal aufgerufen wurde: 10 Bücher, die mein Leben verändert haben.

Vorhang auf für die Buchtipps meiner Leser!

Diesmal geht es aber nicht um meine Erfahrungen. Ich habe den Spieß umgedreht und meine lieben Leser gefragt, welches Buch sie bewegt, angestachelt, zu Höhenflügen verleitet, zu Tränen gerührt, richtig durchgeschüttelt hat oder sonst einen bedeutenden Einfluss auf ihr Leben hatte.

Sprich, über welches Werk sie sagen würden: „Diese Buch hat mein Leben verändert!“ Das Feedback war überwältigend. Richtig spannend zu lesen, welche Bücher welche Dinge mit meinen Lesern angestellt haben.

Herausgekommen ist eine höchst interessante Auswahl an Anregungen, eine absolut bemerkenswerte Liste. Viele sehr persönliche, inspirierende, Mut machende und berührende Geschichten.

Doch genug der langen Vorrede: Vorhang auf für die 36 Buchtipps* meiner wunderbaren Leser!

John Strelecky – Das Café am Rande der Welt und Wiedersehen im Café am Rande der Welt

Ich bin von Natur aus gerne kreativ, bastel, male, werkel, streiche… Mein großer Traum war es immer, Schmuck und Deko selbst herzustellen und zu verkaufen. Mit meinem rosafarbenem VW-Bus von Markt zu Markt fahren zu kaufen und verkaufen. Und ein Blog, mein Blog, in dem ich meinen Gedanken freien lauf lassen kann. Welch schöner Traum.
Die Realität sieht etwas anders aus. Da arbeite ich als Sekretärin, sitze im Büro in einer Verwaltung. Tag ein, Tag aus der gleiche Ablauf. Ab und zu mache ich in meiner Freizeit mal ein Armband oder fahre am Wochenende auf Flohmärkte und genieße die Stimmung dort.

Dann bin ich durch irgendeinen Blogpost auf zwei Bücher aufmerksam geworden:

Hier geht es darum, anhand von jeweils drei Fragen den Sinn des Lebens bzw. den Zweck seiner Existenz herauszufinden und dann danach zu leben. Genau das habe ich getan. Ich habe mir die Fragen zum ersten mal ganz ehrlich beantwortet und für mich herausgefunden, dass ich genau so leben und arbeiten möchte, wie ich es schon so lange träume. Die Umsetzung ist immer eine andere Sache.

Gestern habe ich “Das Café am Rande der Welt” noch einmal gelesen (in einem durch) und das Gefühl der Veränderung wurde in mir immer größer. Genau so will ich es, aber ich kann ja nicht einfach, oder doch? Als mein Mann dann später ins Wohnzimmer kam und mich verheult auf dem Sofa sitzen sah, fragte er, was denn sei. Ich habe ihm erzählt, dass ich gerade ein Buch gelesen habe und so sehr verspüre, einiges in meinem Leben zu verändern, dass ich mir so sehr einen eigenen Blog wünsche, Schmuck machen möchte… All das weiß er zwar, aber noch nie habe ich es so klar und wichtig formuliert. Und was sagt er: “Na, dann mach doch Schatz.”

Und genau das mache ich gerade. Die Vorbereitungen laufen. Meine Konzepte aus meinem Kopf bringe ich nun auf Papier, ich lerne wie man einen Blog einrichtet, recherchiere nach verschiedenen Workshops, befasse mich intensiv mit der Herstellung von Schmuck. Es ist sehr aufregend und spannend. Ich bin so sehr motiviert, inspiriert, euphorisch, einfach alles zusammen. Aber ich habe auch ein ganz komisches Gefühl in mir, sowas wie Angst. Was ist, wenn das wirklich alles klappt, was dann? Dann mache ich das, wovon ich schon immer geträumt habe, dann wird es Wirklichkeit! Ein ganz verrücktes Gefühl.
Buchtipps von Petra, 47

Osho – Mut. Lebe wild und gefährlich.

Ich habe dieses Buch 2011 geschenkt bekommen und
es hat mein Leben vorerst nicht um 180 Grad verändert. 
Aber es hat wohl in mir gearbeitet und hat mir geholfen als ich meinen jetzigen Freund kennengelernt habe – dieses Treffen wiederum hat mein Leben verändert 🙂
Ich war zum einen auf einmal mutig genug, um auf ihn zuzugehen und zum anderen dann auch mutig genug, mich mit ihm auf eine richtige Beziehung einlassen und so jemanden »gefühlsmäßig« an mich heranzulassen. Wir sind seither über 4 Jahre zusammen und ich bin sehr glücklich, dass ich damals mutig genug war.

Immer wieder lese ich gerne in diesem Buch, um immer wieder mutig zu sein.
Buchtipp von Patricia

Petra Kummer – Die Schutzengel-AG

Was mir ein ganz tiefes Vertrauen ins Leben und meine Seele selbst gegeben hat, war Peter Kummer mit seinem Buch „Die Schutzengel-AG“!
Das hat dermaßen viel Gelassenheit und Demut in mir ausgelöst: Wer bin ich kleiner Ego-Verstand, dass ich daran rumlamentiere, was meine weise Seele für ihren Weg als wichtig erachtet hat? Und immer dann, wenn’s drunter und drüber geht, erinnere ich mich daran und kann Situationen als „wegig“ (statt beurteilend/bewertend) ansehen und angehen.
Buchtipp von Sabine von Flowngrow

Saliya Kahawatte – Blind Date mit dem Leben

Das Buch handelt von einem Blinden, der seine Blindheit verschweigt und als Kellner und Restaurantchef arbeitet.

Er wird schwer drogenabhängig, versucht mehrmals sich das Leben zu nehmen und landet letztendlich in der Geschlossenen. Er lässt sich nicht unterkriegen, schreibt ein Buch „Mein Blind Date mit dem Leben“.

Und arbeitet heute als Coach. Das wurde verfilmt und kommt im Herbst 2016 ins Kino. Für mich war das Buch Hoffnung pur und ich hatte auch ein Coaching bei Herrn Kahawatte. Mir hat das sehr geholfen in meinem Leben. Es gibt immer wieder Hoffnung.
Buchtipp von Ingolf, 53

Veit Lindau – Werde verrückt

Das Buch fordert zum Mitmachen auf, so dass das Leben eine erste Wende nimmt. Die dabei auftauchenden Erkenntnisse motivieren zum Weitermachen.

Ich habe einige längst vergessene Seiten an mir wiederentdeckt.

Buchtipp von Kerstin

Neale Donald Walsch – Gespräche mit Gott (Teil 1)

Wie Mischa verschlinge ich seit Kindesbeinen ein Buch nach dem anderen. Manchmal wünschte ich, dass ich mal alle am Stück aufgelistet sehen könnte. Reichen tausend? Ohne Bücher wäre ich verloren.

Ein Buch allerdings hat mein Leben verändert. Ich habe es verschlungen, regelrecht inhaliert, habe gelacht und kurz danach wieder vor Erleichterung geweint, stand da doch endlich schwarz auf weiß, was ich die ganze Zeit schon tief in mir gefühlt und doch nicht zu glauben gewagt habe. „Gespräche mit Gott 1“ von Neale Donald Walsch. (Band 2 und 3 sind auch zu empfehlen.)

Immer wieder hab ich es nach dem ersten Lesen zur Hand genommen, Stellen zu bestimmten Lebensthemen nochmal und nochmal gelesen, bis ich alles verinnerlicht hatte, was derzeit wichtig für mich war. Es beantwortet die großen Fragen des Lebens zu Geld, Erfolg, Gott, die großen Zusammenhänge, Beziehung, Liebe, Gesundheit, ein Leben in Leichtigkeit!

Ich kann nur sagen, ich liebe es und würde es nie mehr hergeben wollen. Es bestätigte mir, dass ich nicht komplett verrückt war, meine Träume nicht zu groß! Ein herrliches Gefühl!

Viele verbinden Gott mit einer unschönen Vorstellung des Gottes, der in der christlichen Kirche vermittelt wird und wollen mit einem solchen Gott weder sprechen noch sich selbst als auf diese Art göttlich sehen. Dieses Bild des Gottes, wie es die Kirche vermittelt, wird in dem Buch herrlich aufgelöst und korrigiert. Das möchte ich der Empfehlung noch hinzufügen, denn ich glaube, dass viele mit dem kirchlichen Gott nichts anfangen können. Es wird Zeit, auch dieses Bild zu hinterfragen.

Buchtipp von Anja Reiche, (noch) 33 von Wendungsreiche Kommunikation
Dieses Buch wurde auch empfohlen von Fabio und Patrizia

Sabrina Dengel – Fay und die andere Welt

Ich empfehle hier ein Buch das ich selbst geschrieben habe – ABER – es hat mein Leben genauso verändert wie das Leben vieler Leser. „Fay und die andere Welt“ ist die Geschichte einer jungen Frau, die sich auf den Weg macht zu finden, was ihr im Leben fehlt – ihre Seelenessenzen der Freude, der Ruhe und des Vertrauens in das Leben.

Viele Rückmeldungen haben mich erreicht von Menschen, die nach dem Lesen meines Buches sich selbst auf den Weg gemacht haben ihre Anteile, die verloren schienen, neu zu beleben. Was allerdings bei mir passiert ist, nachdem das Buch veröffentlich wurde, ist mindestens so spannend.

Teile des Buches wurden real, so ganz echt in dieser Welt! Bis hin zu einem Musical, das aus der Geschichte entsteht und am 2.7.2016 Weltpremiere haben wird. Bücher verändern Leben, die der Leser und auch die der Autoren.
Buchtipp von Sabrina, 45 Jahre von Trafo.or.at

Pascal Mercier – Perlmanns Schweigen

Das Buch beschreibt einen Menschen der zielstrebig auf den Abgrund zugeht, der sich nicht mehr selber helfen kann, weil ihm die Worte fehlen sich auszudrücken. Das Buch beschreibt sehr detailliert die einzelnen Personen und Situationen, das Gefühl von Hilflosigkeit und des Ausgebranntseins.

Perlmanns Schweigen hat sehr starke Emotionen in mir ausgelöst, ich habe in Gedanken Lösungen für Perlmann entwickelt und mit ihm mitgefiebert.
Buchtipp von Sylke, 49 Jahre

René Egli – das LOLA-Prinzip

Wenn man das Buch liest, kann man anfangs nicht fassen/ glauben, was Rene Egli da schreibt. Da ich das Buch mehrmals gelesen habe, kann ich inzwischen doch einiges verstehen/ glauben, aber immer noch nicht alles tatsächlich auch umsetzen. Liegt vielleicht auch daran, dass meine Depression immer wieder meine Stimmung beeinflusst und den Glauben daran.

Objektiv betrachtet ist alles logisch und einfach. LOLA steht für loslassen, was ja bestimmt auch einem das Leben erleichtern kann … Ja was soll ich dazu noch sagen? Lesen, wirken lassen, nochmal lesen, wirken lassen und darüber seine Gedanken machen! Im Idealfall beginnt ein neues, leichteres Leben ! Wenn nicht, lesen, immer wieder lesen.
Buchtipp von Johannes, 56 Jahre

Susan Cain – Still. Die Kraft der Introvertierten

Damit ein paar mehr Männerstimmen auf deinem Blog zu hören sind:

Ein Buch, das meine Sicht auf das Leben verändert hat, ist „Still – Die Bedeutung von Introvertierten in einer lauten Welt“ von Susan Cain. Bis zu diesem Buch dachte ich, ich müsste extrovertierter werden. Das war das Feedback, das ich schon in der Schule und auch noch im Job, dem doch recht lauten Medienzirkus, immer bekommen habe. Nicht so zurückhaltend, etwas lauter, etwas präsenter bitte. Ich hab es so lange gehört, bis ich irgendwann selbst dachte, dass meine ruhige Art eine Schwäche von mir ist.

Damit hat Susan Cain zum Glück aufgeräumt. Übrigens, man kann auch introvertiert präsent sein. Auch dank des Buchs mag ich mich heute mehr. Ich gönne mir wieder mehr Alleinzeit, zum Beispiel fürs Bloggen, und das ganz ohne schlechtes Gewissen. Und ich habe für alle, die sich wirklich interessieren und ruhige Menschen so gar nicht verstehen, mit Still einen super Lesetipp.
Buchtipp von Paul von Schreibenwirkt.de

Hermann Hesse – Siddharta

Dieses Buch ist die tiefsinnige und berührende Geschichte eines jungen Mannes, der sich auf den Weg macht. Wohin und wozu? Um sich aus der familiären und gesellschaftlichen Fremdbestimmung zu befreien und sich auf die Suche nach innerer Erkenntnis zu begeben. Gelesen habe ich dieses Buch vor knapp vier Jahren, als mein Leben wieder mal vor einem Umbruch stand. Mein Sohn Matteo sollte bald geboren werden. Als ich dieses Buch las, wurde ich ziemlich nachdenklich. Über meine Zukunft und die bevorstehende Veränderung, die ich freudigst erwartete. Auch ich war damals auf der Suche nach innerer Erkenntnis. Doch ich konnte meine innere Stimme nicht hören.
Erst zwei Jahre später wurde mir klar, dass auch ich mich auf den Weg machen sollte, um ein selbstbestimmtes und unabhängiges Leben zu führen. Dieses Buch hat sich damals in mein Unterbewusstsein geschlichen, um mich dann zum richtigen Zeitpunkt für eine Veränderung zu motivieren. Auch wenn mein Bewusstsein dies damals so nicht wahrnahm. Auch bei meiner Wandlung vom Karrieretyp hin zur Einfachheit war dieses Buch eine sehr schöne Inspirationsquelle.
Selbst jetzt kommt es mir immer wieder in Erinnerung, wenn ich mal wieder versuche, meinen Sohn zu beeinflussen. Doch wie in Siddhartha so schön beschrieben, kann Erkenntnis nicht durch Lehren vermittelt werden, sondern nur durch eigene Erfahrung erworben werden. Dann behalte ich meine weisen Sprüche wieder mal für mich und lasse meinen Sohn einfach nur machen. Ein Buch, das auf jede Bucketlist gehört und ein hervorragendes Geschenk für Menschen, die sich im Umbruch befinden.
Buchtipp von Karl, 34 Jahre von Lebenskünstler.at

Eckhart Tolle – Jetzt! Die Kraft der Gegenwart


Das Buch hat mich schon vor Jahren richtig wachgerüttelt. Plötzlich habe ich erkannt, dass ich viel mehr bin als meine Gedanken.

Ich glaube es ist ein ganz elementarer Wendepunkt im Leben, wenn man sein wahres Wesen wirklich erkennt.

Buchtipp von Jürgen, 46 Jahre von Jaybe.tv

William Paul Young – Die Hütte: Ein Wochenende mit Gott

Es hat mich deshalb so zum Nachdenken gebracht, weil ich erkannt habe, dass es niemals nur eine Wahrheit gibt. Ich habe mir nämlich Gott immer und ausnahmslos männlich vorgestellt; und dass diese Sichtweise im Buch völlig anders ist, hat mich doch sehr überrascht und beeindruckt.

Außerdem hat mir diese ungewöhnliche Geschichte gezeigt, dass es jeder Mensch auf der Welt verdient hat, geliebt zu werden – und das uneingeschränkt und bedingungslos. Dass jeder immer nach seinen gerade in diesem Moment besten Möglichkeiten handelt und man es nicht verurteilen sollte, wenn es nicht den eigenen Vorstellungen entspricht (auch wenn das natürlich nicht immer so einfach ist).
Buchtipp von Jule, 30 Jahre, www.das-leben-liebt-dich.de

Bernhard Moestl – Shaolin – Du musst nicht kämpfen um zu siegen


Mich hat das Buch bzw. dessen Inhalt daran erinnert, was mit der Macht der eigenen Gedanken und Stärken möglich ist. Dass Ruhe und Gelassenheit besser sind als Vorpreschen. Es ist ein Ratgeber ohne Zeigefinger, aber mit vielen Hinweisen für die eigenen Entscheidungen.

Buchtipp von Robert Kampczyk, 33 Jahre, von Trailstriprelax.de

Fritz Riemann – Grundformen der Angst

hat mein Leben vor 5 Jahren verändert. Solange ich denken kann, habe ich mich gefragt, warum ich so bin wie ich bin. Warum konnte ich keine Entscheidungen treffen, warum war ich so extrem hilfsbereit und andere Menschen eher weniger, warum war mir so vieles egal?!?

Per „Zufall“ bekam ich dann dieses Buch in die Hand und fand meine Antworten… Es war sehr erschreckend und erleichternd zugleich. So getroffen/berührt, dass ich während dem Lesen anfangen musste zu weinen. Ich fand mich bei der Angst vor der Selbstwerdung wieder (die depressive Persönlichkeit) und musste feststellen, dass meine so angeblich tolle Art der Hilfsbereitschaft und Bescheidenheit nur Züge der Manipulation sind, um Aufmerksamkeit, Dankbarkeit und Liebe von meinen Mitmenschen zu „ergattern“. Ich fing an, alles zu reflektieren, auch mein Umfeld zu beobachten und habe mich dann immer mehr für mich selbst und auch für die Lebensprinzipien interessiert. Die Erkenntnis heute ist: Das Leben steht und fällt mit mir selber. Ich kann niemanden für mein Leben verantwortlich machen und ich kann die Welt nicht ändern, wenn ich mich selbst nicht ändere.
Buchtipp von Manuela

Die Bibel


Immer wenn ich am Ende bin, dann rettet mich mein Glaube, wenn ich sonst nichts mehr habe. Ohne meinen Glauben wäre ich nicht mehr am Leben. Auf Menschen kann man sich nicht immer verlassen…

Buchtipp von Sandra

 

Silvia Maria Engl – Meine 26 Egos und ich. Ein Wegweiser zu mehr Lebensfreude und Selbstverwirklichung


Das Buch, das mein Leben veränderte, ist mein erstes eigenes Buch.

Ich weiß, dass der Aufruf anders gemeint war. Tatsache ist aber, dass wohl kein anderes Buch so einen Einfluss auf mein Leben hat wie ”Meine 26 Egos und ich”. Und wenn ich an die vielen Mails und Gespräche mit anderen Menschen denke, geht es nicht nur mir so.

Das Buch aufschreiben zu dürfen, war und ist ein Geschenk für mich. Es kam während einer Vipassana Meditation in Thailand zu mir, anders kann ich es nicht beschreiben. In Manila begann ich es dann niederzuschreiben und alles ging so einfach und glatt, wie man es sich nur erträumen kann als Newcomer-Autorin.

Dieses Buch hat die Tür aufgemacht zu mehr Bewusstsein und für viele weitere Bücher. Ich bin dankbar und werde es immer sein. Und dementsprechend danke ich auch all meinen Egos, die (mehr oder minder wohl unfreiwillig) zu meinem Erfolg beigetragen haben. 😉
Buchtipp von Silvia

Johann Hari – Drogen. Die Geschichte eines langen Krieges

Es ist ein Buch, das den Leser durch einen Mix von Sachbuch und zwischenmenschlichen Geschichten in den Bann zieht und das Thema von allen Seiten beleuchtet.

Man wirft Glaubenssätze und alles, was man einfach so immer hingenommen hat – weil einem das von Klein an eingeredet wurde – über Bord. Viele Kapitel und Geschichten machen einen einfach nur unglaublich traurig und fassungslos, andere geben einem Hoffnung und Motivation. Besonders hat mir die Geschichte eines Drogenabhängigen in Vancouver gefallen, der sein eigenes Schicksal und das der anderen Drogenabhängigen in seiner Gemeinde selbst in die Hand genommen und dadurch nicht nur die Lebensqualität der dortigen Drogenabhängigen verbessert, sondern auch politisch und gesellschaftlich eine riesige Lawine ins Rollen gebracht hat. Das Kapitel hat mir ein unglaubliches Motivations-High beschert 🙂 Dieses Buch werde ich definitiv so oft ich kann verschenken.
Buchtipp von Diana, 34

Barbara Stäcker und Dorothea Seitz – Nana – …der Tod trägt Pink.

Warum? Es hat mir die Angst vorm Sterben genommen. Es hat mir gezeigt, dass der Tod etwas würdevolles sein kann. Etwas, das zu meinem Leben gehört. Und dass nur die Akzeptanz mir die Angst nehmen kann.

Ich bin seit fast drei Jahren an Krebs erkrankt. Und versuche in meinem Blog „Licht.Liebe.Leben“ andere aufzuklären und zu zeigen, dass es auch Leben gibt trotz Krebs. Eben wie Nana.
Buchtipp von Yvonne von Licht. Liebe. Leben.

Helge Timmerberg – In 80 Tagen um die Welt

Ein Buch, das mein Leben absolut verändert hat, ist „In 80 Tagen um die Welt“ von Helge Timmerberg. Ich habe es im Dezember 2010 gelesen und war bis dato, mit Ausnahme von 2,5 Wochen Besuch bei meiner Schwester in Mexiko, nur in Europa gereist. Dieses Buch hat mit seiner bunten, bildlichen Sprache dafür gesorgt, dass ich unbedingt nach Indien wollte.

11 Monate später bin ich in Mumbai gelandet und war anschließend insgesamt 5 Monate in Indien & Südafrika unterwegs. Auf dieser Reise habe ich sehr viel darüber gelernt, wie sich mein Leben anfühlen soll.
Buchtipp von Suzanne von Freeyourworklife.de

Laotse – Tao te king

„Das, was der Weg (Dao) genannt wird, ist unfassbar und unvorstellbar.“

Stimmt! Viele der Weisheiten in diesem Buch waren anfangs für mich völlig unverständlich und haben mich immer wieder herausgefordert, das, was ich als gegeben angesehen habe, in Frage zu stellen. Es hat mich herausgefordert und meinen Geist nachgiebig gemacht.

Für mich ist das Buch wie ein kleiner Leitfaden fürs Leben, den ich immer gerne wieder konsultiere 😉
Buchtipp von Andrea, 28 von solittletime.de

Tracy Goss – The Last Word on Power

Die Kernaussage des Buches: Man kann die Vergangenheit nicht verändern, aber man kann die Zukunft erfinden, losgelöst von der Vergangenheit. Der Anfang hierzu ist innere Freiheit. Befreie dich von der Illusion, dass du dein Leben beeinflussen kannst. Denn das Leben wird sich nicht so abspielen, wie du es willst. Das Leben wird sich auch nicht so abspielen, wie du es nicht willst. Das Leben entwickelt sich so, wie es sich entwickelt und man kann nichts dagegen tun, („Oh doch!“, schreien jetzt viele). Nein.

Am Ende sind wir tot, wir liegen im Grab und die Menschen, die uns lieben, schmeißen mit einer Schaufel Dreck auf unser Gesicht. Du musst sterben, bevor du deine innere Transformation einleiten kannst. Akzeptiere, dass sich das Leben so entwickeln und abspielen wird, wie es wird. Die Einsicht, dass „et kütt wie ett kütt“ und die Akzeptanz der Hoffnungslosigkeit öffnet dir auf einmal unendlich viele Wege im Leben. Wenn man nicht mehr Angst hat, dass man im Leben scheitert, hat man im Leben plötzlich den Mut neue, unbekannte Pfade zu bestreiten.

Das Buch “The last word on power” beschreibt den Weg, sich selbst neu zu erfinden. Obgleich es nur ca. 200 Seiten hat, kommt es mir vor, als wären es 200 Millionen Seiten. Denn es beschreibt lediglich in Worten die unendlichen Pfade des Lebens und dessen Möglichkeiten, die in uns allen gespeichert und jederzeit beschreitbar sind. Wir müssen sie nur entdecken und den Mut haben Dinge einzureißen, um Neues erblühen zu lassen.
Buchtipp von Bernd, 40

Einige Leser wollten keine längere Erklärung zu einem Buch abgeben, das ihr Leben verändert hat und/oder anonym bleiben. Deshalb folgen hier die nicht minder bemerkenswerten Kurztipps

Kurztipps:

Hui, ganz schön lange Liste, gell? Ich bin wirklich heilfroh, dass ich gestern beim Frühjahrsputz auf einen Schlag über 40 Bücher verkauft habe. Jetzt ist wieder Platz im Regal. Denn ich weiß jetzt schon, dass eine Vielzahl der hier vorgestellten Werke dort einmal landen werden.

Zum Abschluss vielen, vielen Dank an alle Leser, die mitgemacht und ihre ganz persönlichen Erfahrungen offenbart haben!

Wenn du magst, schreib doch in die Kommentare, ob eines der beschriebenen Bücher auch bei dir etwas ausgelöst hat. Oder erzähl uns von einem anderen Buch, das für dich große Bedeutung hat. Ich freu mich auf deinen Kommentar!

Foto: Unsplash.com

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11 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Hallo Mischa!

    Eigentlich wollte ich unbedingt auch mit machen, aber habe natürlich den Einsendetermin verbummelt. Klar, man sollte immer alles gleich erledigen. So ist das nun mal.

    Ich hole das jetzt einfach ganz frech hier in den Kommentaren nach, wenn das ok ist.

    Sandra Krautwaschl „Plastikfreie Zone: Wie meine Familie es schafft, fast ohne Kunststoff zu leben“ – danach habe ich begonnen Plastik ebenfalls aus meinem Leben zu verbannen. Kurze Zeit später habe ich zu bloggen begonnen und über meine Erfahrungen damit berichtet.

    lg
    Maria

  2. Hey Mischa,
    Tolle Liste, da kommen ein paar Bücher auf meine Leseliste (die niemals endet :D)
    Ich kann außerdem die Bücher „Mind over Medicine“ von Dr. Lissa Rankin und „Die Geheimnisse der Therapeuten“ von Christophe Andre empfehlen 🙂
    Lg, Moni

  3. „Die 4-Stunden-Arbeitswoche“ von Timothy Ferris hat mir klargemacht, wie und warum mich mein Bürojob so krank gemacht hat, dass ich zum Schluss nur noch auf Sparflamme funktioniert habe. Dieses Buch ist bis heute für mich eine Rieseninspiration wenn es darum geht, Konventionen hinzuschmeißen und riesengroß und ausserhalb der gesellschaftlichen Vorschriften zu denken.
    „Das Escape Manifest“ hatte einen ähnlichen Effekt und hat mir Mut gemacht, meinen krankmachenden Job wirklich hinzuschmeißen.
    Außerdem liebe ich die Harry-Potter-Bücher, weil sie mich immer an den kindlichen Glauben an Magie erinnern 🙂

    • Hi Danny,

      ist doch echt cool, welchen Einfluss auf wie viele Menschen der gute Tim Ferris hat. Mich hat er auch sehr inspiriert und ich nehm das Buch immer wieder mal in die Hand.

      Cool, dass du für dich die richtigen Schlüsse gezogen hast.

      Alles Gute und liebe Grüße
      Mischa

  4. Ich hoffe doch, ihr kennt: Julia Camerons Buch Der Weg des Künstlers oder Natalie Goldman: Schreiben in Cafés. Für alle Kreativen ein Muss, wegweisend! Die Damen haben auch auf Youtube eine unglaubliche Präsenz.

  5. Da ist dein Aufruf völlig an mir vorbeigehuscht, lieber Mischa.
    Mein Leben hat nachhaltig das Buch: „Lieben was ist“ von Byron Katie geprägt.
    Das war vor Jahren der Einstieg in ein völlig neues Leben.
    Was hab ich meine Umgebung genervt mit der Frage: „Ist das wahr?“ 🙂
    Und auch die anderen Bücher von ihr sind sehr zu empfehlen:
    „Wer wäre ich ohne mein Drama“ und
    „Ich brauche deine Liebe, ist das wahr?“

    Für mich war die Möglichkeit, meine Gedanken hinterfragen zu können, eine wahrhafte Befreiung und ich kam zum ersten Mal überhaupt mit meinen Gefühlen in Kontakt.

    Heute worke ich zwar nur noch selten, aber meine Gedanken und Gefühle fahren längst nicht mehr Achterbahn so wie früher.
    Zum Einstieg den „Machenschaften“ unserer Gedanken auf die Schliche zu kommen, ist das Buch phänomenal.

    Da die Dialoge in den Büchern langatmig zu lesen sind, empfehle ich die Hörbuchversionen.

    Ich fand das Buch damals so gut, dass ich es gleich zweimal gekauft hatte, und immer eines verleihen konnte.

    Von Katie gibt es viele Youtube-Videos, die sehr geeignet sind als Einstieg.

    • Hi Martina,

      was daran liegt, dass mein Aufruf gestartet wurde, als wir uns noch gar nicht kannten 😉

      Byron Katie ist eine großartige Frau. Und die Frage „ist das wahr?“ ist die mächtigste Frage der Welt. Ich greife sie immer dann auf, wenn ich dabei bin, mich gedanklich arg zu verrennen oder in was reinzusteigern. Oft erhalte ich dann sofort ein Grinsen als Antwort, wenn ich merke, dass nur wieder der Clown im Kopf herumgeturnt ist 🙂

      Besten Dank für den Tipp und liebe Grüße
      Mischa

  6. Hallo zusammen,
    also das Buch, das mich am stärksten geprägt hat, ist dieses hier:
    „Die Entscheidung liegt bei dir“ von Reinhard K. Sprenger. Es ist ein radikales Buch, aber genau das macht es so gut. Es hat mir vor Augen geführt, dass ich da, wo ich grade jetzt stehe, durch meine Entscheidungen hingekommen bin, also zum Beispiel an meinen Arbeitsplatz – ich habe mich für den entschieden und den Arbeitsvertrag freiwillig unterschrieben. Und ich kann mich auch wieder ganz anders entscheiden. Nur muss ich dann eben bereit sein, den Preis zu bezahlen (z.B. vorübergehend arbeitslos). Und wenn ich nicht bereit bin, den Preis zu bezahlen, ist das auch ok, aber dann ist Schluss mit Jammern! Puh, das hat mich damals ganz schön durchgerüttelt.
    Ich empfehle das Hörbuch, das ist saustark gemacht, ein echter Weckruf!
    Herzliche Grüße, Michael

    • Hi Michael,

      super tolle Empfehlung und super wichtiges Thema. Habe ich schon bei manchen Menschen angesprochen, nur wollten die das nicht hören. Tut halt auch weh, wenn man niemandem anderen mehr die Schuld geben kann 😉

      Liebe Grüße
      Mischa

  7. Die Bücher von Russ Harris haben mein Leben auf den Kopf gestellt. Am meisten beeindruckt hat mich „Wer vor dem Schmerz flieht, wird von ihm eingeholt“ (Der deutsche Titel ist nicht so gelungen, im Original heißt es „The Reality Slap“ also etwa „Die Realitätskluft). Es ist ein Leitfaden zur praktischen Anwendung in Krisenzeiten, wenn uns das Leben einen Schlag versetzt, sei es durch Verlust eines geliebten Menschen, Krankheit, Behinderung, Sucht oder ein anderes schlimmes Ereignis, aber auch bei Einsamkeit, Zurückweisung, Enttäuschung oder Angst. Dann werden wir von Schmerz und Leid überwältigt und hadern mit uns und dem Leben, sind verzweifelt oder hoffnungslos.

    In jedem Fall werden wir mit einer großen Kluft zwischen der tatsächlichen Realität und jener Realität konfrontiert, die wir uns wünschen. Je größer diese Kluft ist, desto größer ist der Schmerz und das Leid.

    Es hat mich tief bewegt, wie Russ Harris eindrucksvoll und auf sehr persönliche Art schildert, wie ihm das Leben aufgrund eines solchen Schlages den sprichwörtlichen Boden unter den Füssen weggezogen hat und sich eine große Kluft in seinem Leben auftat.

    Er zeigt anhand seiner eigenen Geschichte mit Hilfe der Konzepte von ACT (Achtsamkeit, Werte, Akzeptanz und Selbstmitgefühl) eine Strategie, die uns hilft die Kluft zu schließen, falls sie geschlossen werden kann, und selbst dann innere Erfüllung zu finden, falls diese Kluft – vorübergehend oder permanent – nicht geschlossen werden kann.

    Es gibt massenweise Bücher, die behaupten, man könne alles im Leben erreichen, was man wolle, das alles möglich sei, wenn man sich genug anstrengen würde oder lernen würde »positiv zu denken« und es gibt einige wenige Bücher, die behaupten, man könne nicht alles erreichen, was man wolle, aber dennoch ein reiches, erfülltes und zufriedenes Leben führen, selbst wenn es hart, grausam oder ungerecht ist. Dieses Buch gehört eindeutig zur zweiten Kategorie. Ein Bestseller ist mittlerweile sein Buch „Wer dem Glück hinterherrennt, läuft daran vorbei – Ein Umdenkbuch“ über die Akzeptanz- und Commitment-Therapie (ACT), das es auch als Cartoonausgabe gibt, für Menschen, die nicht gerne lesen oder sich aufgrund einer Depression nicht auf das Lesen konzentrieren können. Ich möchte diese Bücher nicht mehr missen. Ich schaue immer wieder hinein. Ich habe inzwischen selbst eine ACT-Therapie begonnen und kann sagen: Es funktioniert. Endlich muss ich nicht mehr versuchen meine negativen Gedanken durch positive Gedanken zu ersetzen. Ich muss keine Zeit mehr damit verschwenden, Gedanken auf Wahrscheinlichkeit zu überprüfen. In ACT geht es nicht darum, ob ein Gedanke richtig oder falsch, wahr oder unwahr, gut oder schlecht ist, sondern nur darum, ob ein Gedanke hilfreich ist, ein zufriedenes und wertvolles Leben zu schaffen, ist er es nicht, lernt man diese Gedanken durch bestimmte Techniken zu entschärfen, damit diese Gedanken nicht mehr eine solche Macht über uns haben und sich wie die pure Wahrheit anhören.

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