es ist, wie es ist

Es ist, wie es ist

Es ist, wie es ist.

Wie klingt der Satz für dich?

Für mich ganz wundervoll. Ich kenne keinen besseren. Für mich ist er DIE Lösung gegen Stress, negative Gefühle und demzufolge auch Angst und Panik.

Warum ich das so sehe, erkläre ich dir später. Erst einmal will ich dir passend zu dem Thema von einer beeindruckenden Geschichte erzählen, die ich im Buch „The education of millionaires“ von Michael Ellsberg gelesen und hier kurz zusammengefasst habe.

Hal Elrod fuhr im Alter von 20 Jahren nach dem damals größten Auftritt seiner jungen Redner-Karriere nach Hause, als er in einen schweren Autounfall verwickelt wurde. Ein Betrunkener raste ungebremst als Geisterfahrer frontal und ungebremst in seinen Wagen. Hal Elrod war sechs Minuten lang klinisch tot und lag nach der Reanimation sechs Tage lang im Koma. Die Ärzte erklärten seinen Eltern, dass er möglicherweise bleibende Gehirnschäden davontragen werde und niemals mehr würde laufen können.
Als nach rund zwei Wochen bei Hal Elrod wieder Bewusstsein und Erinnerungsvermögen zurückkehrten, erstaunte er Eltern und Ärzte: Anstatt zu hadern und zu lamentieren, dass der Betrunkene sein Leben und seine Karriere zerstört habe, war er fröhlich, scherzte mit den Mitpatienten und machte schnelle Fortschritte. Warum? Weil er von einem Mentor die 5-Minuten-Regel gelernt hatte, die besagt: Bei allen (unangenehmen) Dingen, die dir passieren, darfst du gerne 5 Minuten jammern, toben, wehklagen. Aber alles darüber hinaus beraubt dich deiner Energie und bringt dich keinen Zentimeter weiter. Also gilt es nach dieser Regel, den aktuellen Zustand zu akzeptieren und sich darauf zu konzentrieren, was du draus lernen und für dich daraus gewinnen kannst.
Das alles setzte Hal Elrod um, wurde völlig gesund, lernte wieder laufen und ist heute mit 36 Jahren einer der gefragtesten Redner in den USA, Bestseller-Autor und erfolgreicher Coach.

Wieso mich die Geschichte von Hal Elrod so fasziniert? Weil er sich einfach gesagt hat: „Es ist, wie es ist.“

Natürlich hätte er dem Geisterfahrer ein Leben lang sein schweres Vergehen nachtragen können. Er hätte in Depressionen verfallen können, weil seine junge Karriere zu dem frühen Zeitpunkt so jäh beendet worden war.

Was wäre dann passiert? Seine Karriere wäre tatsächlich beendet gewesen, weil er aus der Umklammerung seiner negativen Emotionen nicht mehr herausgefunden hätte. Vielleicht wäre er heute abhängig von Medikamenten, Alkohol oder Drogen, um mit seinem Schicksal klarzukommen. Ist er aber nicht. Ich ziehe den Hut vor ihm, wie er im zentralen Moment seines Lebens diese 5 Worte angewendet hat. Bei mir hat das allerdings ein wenig länger gedauert

Mein Weg zum „Es ist, wie es ist“

Im Rückblick betrachtet war meine Zeit in der Klinik der Startschuss zur neuen Lebenseinstellung. Ich habe es als unglaublich wohltuend empfunden, dass – im Gegensatz zu früheren Therapien – nicht mehr herumgebohrt wurde, was in der Vergangenheit alles falsch gelaufen war.

Kein „Aber deine Eltern“ oder „Hätte, hätte, Fahrradkette“.  Sondern einfach nur: Es ist, wie es ist. An meiner Situation ließ sich rückwirkend nichts ändern. Stattdessen ging alle Energie dahin, mit den Lehren aus der aktuellen Situation die Weichen für die Zukunft zu stellen und positive Verhaltensweisen zu erlernen.

Theoretisch hätte ich sagen können: „Fuck, ich hatte vor ein paar Wochen einen heftigen Zusammenbruch und jetzt ist mein Leben wirklich im Arsch.“ Praktisch habe ich aber kapiert: „Hej, der Zusammenbruch ist eine echte Chance, endlich mal mein Leben umzukrempeln und zu lernen, wie man wirklich gut lebt.“

Die Beschäftigung mit Achtsamkeit, Yoga und Meditation helfen ungemein, diese Lebenseinstellung zu trainieren und praktizieren. Denn wie bei so vielen Dingen im Leben, die einem gut tun, gilt auch hier: Von heute auf morgen ändert sich nichts. Zu sagen „Es ist, wie es ist“, ist eine tägliche Übung, ja wahrscheinlich sogar Prüfung.

Anwendbar in allen Lebenslagen

Magst du ein paar Beispiele für tägliche Situationen, in denen du statt Jammern, Fluchen, Wehklagen, Ärgern oder Meckern einfach „Es ist, wie es ist“ sagen kannst? Bitteschön:

  • Du stehst im Stau.
  • Du hast gerade einen wertvollen Teller herunterfallen lassen.
  • Der Automechaniker erklärt dir, dass der Motor deines Wagens kaputt ist und wie teuer das wird.
  • Du schickst jemandem ein tolles Geschenk und erhältst kein Dankeschön dafür.
  • Deine beste Freundin hat sich schon 4 Wochen nicht mehr am Telefon gemeldet.
  • Deine Tochter hat jetzt grüne Haare.
  • Es gießt aus Eimern, dabei hattest du einen Ausflug geplant.
  • Du liegst mit Sommergrippe im Bett.
  • Dein Lieblings-Fußballverein spielt fürchterlich schlecht und verliert.
  • Du hast den Aufstieg zum Abteilungsleiter nicht geschafft.
  • Es kommt überraschend Besuch und deine Wohnung ist nicht aufgeräumt.

Falls du eine oder mehrere Sachen davon schon erlebt hast, dann frage dich: Wie hast du reagiert? Und wie hätte es sich angefühlt, einfach „Es ist, wie es ist“ zu sagen?

Es geht bei dem Satz nicht darum, dass einem alles egal ist. Sondern einzig darum, die Situation wertfrei so hinzunehmen, wie sie sich darstellt, um dich nicht vom Strudel der negativen Emotionen niederreißen zu lassen und dabei den Blick für das Positive zu verlieren.

Wie willst du denn jemals ein zufriedenes Leben führen, wenn du zulässt, dass dich so viele Dinge unzufrieden machen?

Nichts spricht dagegen, nach dem gelassenen „Es ist, wie es ist“ später Konsequenzen zu ziehen oder die Situation für dich positiv umzumünzen. So kannst du zum Beispiel künftig im Stau dich drauf freuen, ein bisschen zu lesen oder du fährst ab jetzt nur noch Zug. Du kannst über deine Schusseligkeit mit dem Teller lachen, weil sie dir beim überfälligen Ausmisten geholfen hat oder du beschließt, nie mehr so teures Geschirr zu kaufen.

Je öfter du „Es ist, wie es ist“ sagst, desto gelassener und zufriedener wirst du. Du gewinnst innere Ruhe, die entscheidend dazu beiträgt, dass Angst und Panik dich nicht mehr so schnell (oder gar nicht mehr) zu fassen bekommen.

Wie gefällt dir diese Aussicht? Gut? Dann kennst du ja ab heute deinen neuen Lieblingssatz.

P.S.: Selten wurde ich beim Schreiben eines Artikels auf eine so harte Probe gestellt. Heute morgen bin ich vor lauter Rückenweh kaum in die Senkrechte gekommen und habe im Spiegel staunend gesehen, dass mein Körper statt einer Geraden mehr einem S gleicht. Und das, obwohl ich mich vergangene Woche sehr viel bewegt und super fleißig und gut Yoga trainiert habe. Da muss man doch ausflippen, oder? Ich habe die 5 Minuten zum Hadern voll ausgereizt, aber mich dann zum Glück an meinen Beitrag erinnert. Seitdem sage ich mir alle 15 Minuten: Es ist, wie es ist. Und es hilft wieder einmal. Die Schmerzen sind immer noch da, aber ich sitze (liege) jetzt mit einem zufriedenen Lächeln in meiner Gesundheitsliege und schreibe fleißig.
P.P.S.: Der Satz funktioniert auch ohne Anlass. Sag ihn dir zum Üben doch einfach mantramäßig immer wieder vor, dann setzt er sich wie von selbst fest. Oder du nimmst dir als Hilfe das wunderbare Gedicht „Was es ist“ von Erich Fried zur Hand.

Es ist Unsinn
sagt die Vernunft
Es ist was es ist
sagt die Liebe
Es ist Unglück
sagt die Berechnung
Es ist nichts als Schmerz
sagt die Angst
Es ist aussichtslos
sagt die Einsicht
Es ist was es ist
sagt die Liebe
Es ist lächerlich
sagt der Stolz
Es ist leichtsinnig
sagt die Vorsicht
Es ist unmöglich
sagt die Erfahrung
Es ist was es ist
sagt die Liebe
(Erich Fried)

Hast du schon Erfahrungen damit gemacht, Situationen nicht zu bewerten, sondern so zu akzeptieren, wie sie sind? Falls ja: Wie ging es dir damit? Falls nein: Was stellt für dich das Schwierigste daran dar? Ich freue mich auf deinen Kommentar!

Foto: Unsplash.com

22 Kommentare

  1. Veröffentlich von Conny am 30. August 2015 um 17:35

    Hallo Mischa,
    als ich diesen Post las, bekam ich echt Gänsehaut, denn mein Mann und ich befinden uns seit Freitag in einem absoluten Ausnahmezustand.
    Da erfuhren wir von dem schweren Radunfall des 14jährigen Patensohns meines Mannes (den ersten Anruf bekam ich mittags) und wir hoffen und bangen seit dem um sein Leben.
    Es ist der Sohn von Freunden von uns (der Vater ist ein Sandkastenfreund meines Mannes), jedoch trennen uns ca. 600 km und so sind wir auf die wenigen Infos angewiesen, die wir bekommen können.
    Der Junge hat (Stand gestern) irreparable Hirnschäden, zwei gebrochene Halswirbel und wer weiß, was noch alles. Bis gestern Nachmittag waren wir noch voller Hoffnung, da es bis dato ein gesunder, kerniger Junge war und die heutige Medizin und die Selbstheilungskräfte oft „Wunder“ bewirken. Heute jedoch, mit etwas mehr Informationen, fällt es uns schwer, auf einen Ausgang zu hoffen, wie Du ihn oben beschreibst.
    Wir können nur erahnen, durch welche Hölle unsere Freunde gerade gehen und mit einem Schlag relativiert sich so ziemlich alles bisher Passierte.
    Ich habe vor vielen Jahren einen sehr engen Freund durch Krebs verloren und vor wenigen Jahren eine enge Freundin durch die Folgen ihrer MS-Krankheit und ich muss sagen, das jetzt übersteigt alles um ein Zigfaches und mich haben Schicksalsschläge (auch eigene) nicht wirklich „stärker“ gemacht. Man kann nie eins mit dem anderen vergleichen und für jeden wiegen Ereignisse anders.
    Das einzige, was ich sagen kann, ist, dass mir/uns gerade alles Alltägliche scheissegal ist. Aber auch das wird in ein paar Wochen wieder anders, sonst würde man wohl auch durchdrehen.
    Ich gebe Dir recht, dass es sich leichter lebt, nicht jeden Pups und jede Pillepalle zu hinterfragen, aber vielleicht ist es einfach etwas typisch Menschliches. Wer weiß?

    Lieben Gruß
    Conny

    • Veröffentlich von Mischa am 30. August 2015 um 18:03

      Hi Conny,

      ich gestehe, dass ich gerade gar nicht weiß, was ich dir antworten soll, wenn du, dein Mann und deine Freunde gerade so etwas Schreckliches durchmachen. Ich bete zusammen mit Euch für die Genesung des Jungen, auch wenn Euch es gerade schwerfällt, an ein Wunder zu glauben.

      Ich bin mit meinem Artikel bewusst das Risiko eingegangen, dass jetzt die Leser fragen: „Und den Satz soll ich allen Ernstes auch bei Schicksalsschlägen anwenden?“ Dazu kann ich dir nur Beispiele nennen von Menschen, die akzeptieren konnten, was passiert ist und welche, denen es nicht gelungen ist. Die einen haben es trotz der Trauer geschafft, ins Leben zurückzukehren, die anderen sind für immer in ihrem Schmerz versunken. Ein ehemaliger Arbeitskollege meiner Frau hat seinen fünfjährigen Sohn verloren, weil ihn ein Lasterfahrer beim Abbiegen übersehen und samt seinem Fahrrad unter dem LKW begraben hat. Doch der Vater – stark mit buddhistischen Denkweisen vertraut – konnte dem Unfallverursacher verzeihen und damit sein eigenes Leben wieder in gute Bahnen lenken. Was hätte es ihm gebracht, dem Lasterfahrer für alle Zeiten seinen schweren Fehler nachzutragen? Nichts.

      Ich weiß, dass sich das deutlich einfacher anhört, als es in Wirklichkeit ist. Trotzdem entscheiden wir aktiv darüber, wie unser restliches Leben aussehen wird – je nachdem, ob wir so eine Situation annehmen können oder nicht. Ich habe aber absolutes Verständnis dafür, wenn jemand sagt, dass er das (noch) nicht kann.

      Ich wünsche Euch viel Kraft in diesen Tagen und dass Euch nie die Hoffnung ausgeht.

      Liebe Grüße

      Mischa

  2. Veröffentlich von Steffi am 31. August 2015 um 7:49

    Hallo zusammen,

    ich habe bisher keinen so extremen Tiefschlag erlebt. Toi Toi Toi. Und ich wünsche allen Betroffenen von solch schlimmen Ereignissen viel Kraft.

    Aber ich denke, dass die Akzeptanz der Situation schon helfen kann. Anstatt die Trauer / Wut / Verzweiflung in sich toben zu lassen, sollte man mit Hoffnung in die Zukunft schauen.

    Bei den „kleinen“ Dingen im Alltag funktioniert das Prinzip wirklich prima!

    Et es wie et es.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Das_Rheinische_Grundgesetz

    Gruß
    Steffi

  3. Veröffentlich von Mischa am 31. August 2015 um 11:21

    Hi Steffi,

    dem habe ich nun nichts mehr hinzuzufügen, außer: Der Rheinländer weiß einfach, wie das Leben läuft 😉

    Vielen Dank für deinen Kommentar und liebe Grüße

    Mischa

  4. Veröffentlich von Linda am 31. August 2015 um 15:59

    Hallo Mischa!

    Wundervoller Artikel 🙂 die 5 Minuten Regel kannte ich noch nicht, finde ich aber sehr gut 🙂
    Wenn mir mal was runterfällt muss ich auch einfach oft lächeln und denk mir: „Ja ich bin halt schusselig haha.“ und gestern stand ich im Stau und nahm es einfach hin. Ich kann es ja sowieso nicht ändern. Und sich darüber aufregen kostet noch mehr Energie. Die möchte ich lieber dann fürs Fahren gebrauchen; ist sinnvoller 😀 solche Dinge regen mich Gott sei Dank schon lange nicht mehr auf und wenn dann nur kurz. Früher war das anders, vor allem beim Autofahren.

    Hugs,
    Linda

    • Veröffentlich von Mischa am 31. August 2015 um 21:33

      Hi Linda,

      wundervolles Lob, Dankeschön 🙂

      Wie hast du es geschafft, dass du gelassener wurdest? Nur Übung oder hast du einen speziellen Trick?

      Im schusselig sein bin ich übrigens Weltmeister. Mit der Zeit hat auch meine Frau geschafft, das mit Humor zu nehmen 🙂

      Ganz liebe Grüße

      Mischa

      • Veröffentlich von Linda am 1. September 2015 um 7:37

        Gute Frage 😀 ich hab vor 2 Jahren angefangen bzgl. Persönlichkeitsentwicklung, Positivität, selbstbestimmtes Leben usw. Youtube Videos anzusehen und danach Bücher zu lesen. Ich glaube das wichtigste dabei ist, im Alltag achtsam zu sein und sich die eigenen Reaktionen auf Situationen bewusst zu machen und sich zu fragen: „Was bringt es mir mich jetzt darüber aufzuregen. Kann ich selbst die Situation ändern? Wenn nein, dann kann ich nur meine Einstellung ändern.“

        Das ist schön! Humor ist der Schlüssel! 😀

        Hugs,
        Linda

        • Veröffentlich von Mischa am 1. September 2015 um 12:38

          Exakt, das ist der Punkt! Ich kann ausflippen oder ich kann die Sache mit Humor nehmen. Das ist meine ganz eigene Entscheidung.

          Schön, dass dir das so gut gelingt 🙂

  5. Veröffentlich von Carmen Girullat am 1. September 2015 um 2:09

    Hi Mischa

    ja ja ja und ja du hast so recht. Ich versuche Achtsamkeit zu praktizieren und aale mich bewusst nicht in negativen Gedanken. Es macht mich gluecklicher und das Leben wunderbarer.
    Ich mische mich im Moment unter die Blogisten, versuche mir viele blogs anzusehen und zu lesen ( ich mach das blog-camp von Conni und Sebastian) und dein blog stach fuer mich heraus. Hut up

    herzliche Gruesse Carmen

    • Veröffentlich von Mischa am 1. September 2015 um 12:40

      Hi Carmen,

      lieben Dank für deinen Kommentar und ein wirklich überaus fettes Lob! 🙂 Denn aus dem Blog-Camp sind echt klasse Blogs entstanden, insofern ehrt mich das sehr und ist Ansporn zugleich.

      Freut mich für dich, dass du das Thema Achtsamkeit entdeckt hast und dein Leben dadurch schöner wird und du glücklicher bist.

      Ganz liebe Grüße und weiter viel Freude hier auf dem Blog

      Mischa

  6. Veröffentlich von Freigeist am 3. September 2015 um 8:48

    Lieber Mischa! Ein schöner und beruhigender Artikel ist das 🙂 Ich habe das Glück, immer eine gewisse Seelenruhe besessen zu haben und hab oft richtig gestaunt, wenn sich z.B. Autofahrer 20 Minuten (oder länger!) mit rotem Kopf darüber aufregen, dass ein anderer schlecht fährt oder dass ihnen jemand den Parkplatz weggeschnappt hat oder dass es zu heiß ist und dann wieder zu kalt.
    Im Prinzip vergeudete Lebens(-)Energie…. Mit dem „Es ist wie es ist Denken“ spart man viel Energie und wird im Leben flexibler, denn das läuft bei jedem mal so, wie man es nicht haben will.
    Lg, Moni

    • Veröffentlich von Mischa am 3. September 2015 um 10:51

      Hi Moni,

      schön und beruhigend – das freut mich! Vielleicht ist das eine Marktnische: Beruhigungsartikel 😉

      Das mit dem Energiesparen ist eine sehr gute Ergänzung zum Thema. Man verschwendet mit dem dauernde Auflehnen Energie, die man an anderer Stelle gut brauchen könnte.

      Liebe Grüße und bewahre dir deine Seelenruhe

      Mischa

  7. Veröffentlich von Glücksdetektiv am 8. September 2015 um 20:25

    Lieber Mischa,

    es ist, wie es ist!
    Ganz genau. Die Wahrheit ist doch, dass wir nicht alles im Leben kontrollieren und steuern können. Dinge passieren. Die Welt ist nicht immer gerecht.

    Und wir haben keinen Einfluss darauf. Das kann uns ganz schön wütend machen oder zur Verzweiflung bringen. Aber wenn wir ständig gegen die Dinge ankämpfen, die wir doch nicht ändern können, raubt uns das nur Energie. Energie, die wir anderweitig gut gebrauchen können. Z.B. für all jene Dinge, auf die wir einen Einfluss haben.

    Mich hat diese Erkenntnis in den letzten Tagen auch bewegt. Resultiert ist das Ganze in meinem Beitrag: „10 Dinge, die wir von nun an akzeptieren sollten“.

    Ich würde mich freuen, deine Meinung dazu zu hören/lesen.

    Liebe Grüße,
    Katharina

  8. Veröffentlich von Mischa am 9. September 2015 um 12:29

    Hi Katharina,

    lieben Dank für den Lesetipp! Dein Artikel ist quasi die Quintessenz meines „neuen“ Denkens 🙂 In Gesprächen versuche ich oft anderen einen dieser Punkte zu erklären, aber es ist sehr schwer. Viele sind zu eingefahren in ihrer Opferrolle, glauben immer die Wahrheit und das richtige Verhalten zu kennen und meinen, sie können alles festhalten, was ist.

    Schön, dass du in der Hinsicht immer wieder wichtige Impulse gibst.

    Liebe Grüße

    Mischa

  9. Veröffentlich von Christian am 14. September 2015 um 13:36

    Gibt sogar ein Lied: „Es ist wie es ist“ von den Prinzen 🙂

    „Es ist wie es ist
    Hauptsache du bist gut drauf
    Es ist wie es ist
    Und wenn du hinfällst, steh‘ wieder auf
    Es ist wie es ist
    Mach‘ dich nicht kleiner als du bist“

    • Veröffentlich von Mischa am 14. September 2015 um 17:07

      Stimmt 🙂

      Und nicht zu vergessen das wunderschöne Intro der Reportagereihe „37 Grad“ im ZDF, in der das Gedicht „Es ist, was es ist, sagt die Liebe“ vertont ist.

  10. Veröffentlich von Dario am 20. September 2015 um 12:53

    Hey Mischa,

    Ich habe auch das Buch von Michael Ellsberg gelesen und finde die Geschichte ebenfalls extrem inspirierend. Vor allem, da Hal Elrod mittlerweile ein normales Leben führt und anderen Leuten hilft, die ähnlich schwere Schicksalsschläge hatten.
    Man sieht an den Geschichten in dem Buch sehr gut, dass die Leute meistens ihr Situation akzeptiert und dann geändert haben.

    Das Ergebnis kann man am Ende nicht mehr ändern, aber man kann es das nächste Mal besser machen.
    Das ist zwar leichter gesagt als getan, aber man sollte es trotzdem immer versuchen.

    Grüße
    Dario

    • Veröffentlich von Mischa am 22. September 2015 um 10:25

      Hi Dario,

      danke für deinen Kommentar! Ich habe mir auch gerade ein Buch von ihm bestellt und bin gespannt, was da alles Gutes für mich drinsteht 😉

      Viele Grüße

      Mischa

  11. Veröffentlich von Carsten am 27. Oktober 2015 um 3:17

    Hej Mischa!
    Ich lese gerade Deinen Artikel erneut.
    Das erste Mal las ich ihn am Abend des 14. September. Ich befand mich auf Klassenfahrt in Südfrankreich.
    Ich bin Busfahrer, und durfte eine 12. Klasse auf ihrer Abschlussfahrt chauffieren. Am nächsten Tag (zufällig der 10. Geburtstag meiner weit entfernt zuhause feiernden Zwillinge – auch sowas, womit man hadern könnte, wenn man wollte;-)) stand ein Tagesausflug nach Arles auf dem Programm. Aus Interesse begleitete ich die Klasse bei ihrem Stadtrundgang, kehrte jedoch etwas früher zum Bus zurück, um noch etwas zu ruhen. Erst bemerkte ich es gar nicht, doch kurz bevor ich mich tatsächlich zum Dösen niederließ, registrierte ich, dass jemand in meiner Abwesenheit den Bus aufgebrochen haben musste!
    Mir fehlten etwa 70 Euro und ich musste plötzlich mit dem Lehrer der Klasse und mit meinem Chef telefonieren, wo ich doch eigentlich ruhen wollte! Noch dazu war die hintere Tür leicht defekt und ich musste klären, ob es sich lohnen würde, die französische Polizei aufzusuchen.
    Und wo ich mich doch immer so wunderbar ärgern kann, wenn etwas Unerwartetes meine Pläne durchkreuzt!
    Doch ich hatte tatsächlich noch Deinen Artikel im Ohr.
    Es ist wie es ist!
    Ich konnte die Situation nicht nur souverän regeln – außer mir hatte glücklicherweise niemand einen Verlust zu beklagen, ich konnte die Tür notdürftig (d.h. für den Rest der Reise) in kürzester Zeit reparieren und die 70 Euro gingen mir sonstwo vorbei – sondern war durch meinen lockeren Umgang mit der Situation dermaßen beflügelt, dass dieser Tag mit ein Grund war, warum diese Klassenfahrt für mich die schönste Fahrt des Jahres wurde!
    Man kann mit dem Schicksal hadern… man kann es aber auch einfach bleiben lassen!
    Es ist, wie es ist!

    • Veröffentlich von Mischa am 28. Oktober 2015 um 10:03

      Hi Carsten,

      jetzt hatte ich gerade ne Gänsehaut, als ich deinen Kommentar gelesen habe. Wenn du mir schreibst, dass du in so einer Situation an meinen Blogartikel denkst, dann ist das für mich das größtmögliche Kompliment.

      Ich finde es großartig, wie du die Situation gemeistert hast. Und vor allem, wie du dabei gespürt hast, dass es dir gut tut, sie einfach so anzunehmen und nicht zu hadern. Plötzlich tun sich da ganz neue Optionen auf.

      Lass dich weiter beflügeln und allzeit gute Fahrt!

      Liebe Grüße

      Mischa

  12. Veröffentlich von Anna am 28. Juli 2016 um 12:41

    Es ist, wie es ist !
    Sehr cool, baue ich in meinen täglichen Alltag ein.

    LG
    Anna 🙂

    • Veröffentlich von Mischa am 1. August 2016 um 22:56

      Hi Anna,

      ein guter Entschluss! 🙂

      Liebe Grüße
      Mischa

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